Grundsätze der heilpädagogischen Frühförderleistungen

Die heilpädagogischen Frühförderleistungen wenden sich an Familien mit Kindern im Säuglings-, Kleinkind- und Kindergartenalter bis zur Einschulung, die behindert oder von einer Behinderung bedroht sind.  

Die heilpädagogische Begleitung bezieht sich auf ein Kind in seiner Familie und deren Lebensumwelt. Die Förderung findet gezielt und mobil im Lebensraum des Kindes statt, so dass die Kindertagesstätte, die Tagesmutter und vor allem das häusliche Umfeld immer mit einbezogen wird bzw. der Ort der Förderung darstellt. Jede Auffälligkeit, Entwicklungsverzögerung oder Behinderung steht stets in Wechselwirkung mit der Umwelt.  

Unser heilpädagogisches Verständnis geht von den individuellen Situationen der Kinder und Eltern aus, die in ihrer Selbstwirksamkeit eine Unterstützung erfahren. Wir arbeiten nach den Prinzipien der Ganzheitlichkeit, der Familien- und Lebensweltorientierung.

Aufnahmeverfahren

Der Antrag auf heilpädagogische Frühförderleistung wird seitens der Eltern/ Personensorgeberechtigten beim Eingliederungshilfeträger (Fachdienst Teilhabe SGB IX) gestellt.